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Eötvös-Deutschlerner informierten sich über deutschsprachige Studienmöglichkeiten /eötvösös diákok német nyelvű továbbtanulási lehetőségekről tájékozódtak

Von Oberstudienrat Richard Guth / Guth Richard német nyelvi lektor

Februar 2019 war für die Deutschlerner am József-Eötvös-Gymnasium Totis/Tata, einer DSD II – Schule, ein besonderer Monat. Gleich zwei Institutionen besuchten die Bildungseinrichtung um die Absolventen über deutschsprachige Studienangebote zu informieren. Dabei ergänzten sich beide Vorträge: Die Vertreterin der Fernuniversität Hagen in Budapest berichtete über Fernstudienmöglichkeiten, die Vertreter der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit boten hingegen einen Überblick über Studien-, Ausbildungs- und Überbrückungsmöglichkeiten (wie Au-Pair und Freiwilligenarbeit) in Deutschland. Das ZAV-Beratungsangebot ist Teil des DSD-Programms der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) und der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) und wird am Gymnasium, zusammen mit anderen Angeboten wie die jährliche Studienfahrt für Studieninteressierte nach Wien oder der Besuch von Vertretern von Hochschulen und Universitäten (DHBW, TU Dresden), seit Jahren verfolgt.

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„Ich hatte keine Ahnung, als ich in der 11. und 12. Klasse war, was ich werden will”, begann Dominic Erfkampf, einer der Berufsberater der ZAV, der dieses Jahr das Eötvös-Gymnasium besuchte und über die Struktur des deutschen Hochschulwesens, Studienmöglichkeiten, die Finanzierung des Studiums und Anmeldeverfahren berichtete, seinen Vortrag. Es ist das vierte Mal gewesen, dass Vertreter der ZAV vor interessierten Schülerinnen und Schüler über das Studienangebot an deutschen Hochschulen sprachen. Und dieses Angebot lässt sich sehen: 17.000 Studiengänge gibt es in Deutschland, die Zahl der internationalen Kooperationen ist sogar noch höher: 26.000, davon allein 635 mit ungarischen Hochschulen. Dass es keinen Studiengang gibt, den es nicht gibt, zeigte Berufsberater Erfkamp am Beispiel der Studiengänge „Angewandte Freizeitwissenschaft” oder „Brauerei- und Getränkewirtschaft”. Nicht nur das Studienangebot ist vielfältig, sondern auch die Studienformen: Diese reichen vom meistgewählten universitären Vollstudium über das Duale Studium bis hin zum Behördenstudium, in dessen Rahmen sich selbst EU-Ausländer für die deutsche Verwaltung ausbilden lassen können. Diesen Weg hat die andere Berufsberaterin, Pia Schmitz, gewählt, die bei der Bundesagentur studierte. Ihr Kollege, Dominic Erfkamp, studierte zuerst Jura und erst später gewann er den Job eines Berufsberater lieb. Sein Beispiel zeige, dass die alte Formel, „wer Medizin studiert, wird Arzt”, nicht unbedingt stimmt.

Über eine andere Form des Studierens berichtete Dr. Györgyi Germán, Leiterin des Fernstudienzentrums der Fernuniversitäŧ Hagen. Sie empfiehlt diese Form in erster Linie  denjenigen, die berufsbegleitend studieren möchten und dies zu günstigen Konditionen: An der Fernuni Hagen gibt es nach Worten von Germán keine Aufnahmeprüfung, keine Regelstudienzeit, keine Lehrveranstaltungen und keine Studiengebühren, lediglich die Kosten für das Studienmaterial müssen die Studierenden übernehmen, aber hierzu gäbe es Stipendienmöglichkeiten. Aber auch Studierende einer ungarischen Hochschule seien herzlich willkommen, die gleichzeitig einen deutschen Studienabschluss erwerben wollen. Die Fernuni hat nach Angaben von Dr. Györgyi Germán gegenwärtig über 300 Studenten in Budapest und bietet eine Vielzahl an Bachelor- und Masterstudiengängen in den Bereichen Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften (Mathematik und Informatik), Wirtschafts-wissenschaften und Rechtswissenschaften an.

 

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